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Projekte

Robuste zentrifugalmikrofluidische Automatisierung der Anreicherung zur Identifizierung von Substrate von Proteasen MiniNter)

Projektbild

Projektbeschreibung

Proteine bilden die funktionelle und strukturelle Grundlage von Lebewesen. Proteomik ist die systemweite Analyse von Proteinen, die typischerweise mittels Massenspektrometrie (MS) durchgeführt wird, um tausende von Proteinen in kleinsten Probenmengen zu identifizieren. Moderne Massenspektrometer sind äußerst leistungsfähig, aber die Probenvorbereitung hinkt in Bezug auf Robustheit und Reproduzierbarkeit weit hinterher. In diesem Projekt wird eine zentrifugalmikrofluidische Automatisierung der Probenvorbereitung für die MS-basierte Analyse von proteolytischen Prozessen erarbeitet. Die Proteolyse ist die enzymkatalysierte Spaltung von Proteinen in kleinere Fragmente. Basierend auf unseren Erfahrungen in der zentrifugalen Mikrofluidik sowie in der Proteomik erwarten wir, dass die Automatisierung durch zentrifugale Mikrofluidik die Reproduzierbarkeit der gesamten Analysekette deutlich verbessert und gleichzeitig der Probenverbrauch minimiert wird. Wir beabsichtigen, die zentrifugalmikrofluidische Probenverarbeitung einzusetzen, um die wichtigsten Schritte von proteolytischen Prozessen bei klarzelligem Nierenzellkarzinom anhand wertvoller Patientenproben zu untersuchen.

Laufzeit

01.01.2019 bis 31.12.2021

Projektleitung

Dr. Tobias Hutzenlaub (Prof. Dr. Roland Zengerle)

Ansprechpartner/in

Dr. Tobias Hutzenlaub
Telefon:0761 203-73269

Kooperationspartner

Albert-Ludwigs-Universität Freiburg / Institut für Molekulare Medizin und Zellforschung / Prof. Dr. Oliver Schilling

Finanzierung

DFG

Schlagworte

Lab-on-a-Chip, lab-on-a-chip
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